Kinder-Maskenpetition mit 6000 Unterzeichnenden eingereicht

Zürich, 15. Februar 2021 – Das Petitionskomitee hat heute der Bildungsdirektion des Kantons Zürich die Kinder-Maskenpetition mit 6004 Unterzeichnenden überreicht. Die Petition fordert die unverzügliche Aufhebung der Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler unter 12 Jahren. Die Massnahme ist weder verhältnismässig noch zweckmässig. Ohne Rücksicht auf die allseits bekannten physischen und psychischen Risiken wird der vorherrschende Massnahmen-Hyperaktionismus auf die Kleinsten ausgedehnt. Mit allen Mitteln will man die legitime Minderheit schützen, ohne Rücksicht auf die Zukunft der Mehrheit. Das darf nicht sein.


Die Kinder-Maskenpetition ist im Kanton Zürich auf breite Akzeptanz gestossen. In nur zwei Wochen sind beim Komitee insgesamt 6004 Unterschriften auf Papier und online eingegangen. Sie alle können den Entscheid der Zürcher Bildungsdirektion nicht nachvollziehen und sind besorgt wegen den negativen Auswirkungen bei Kindern. Dass die Vereinigung der Kinderärzte, die Pädiatrie Schweiz, kurzfristig ihre Empfehlung gehändert hat und nun doch eine Maskenpflicht für unter 12-Jährige empfiehlt, kann uns nicht beruhigen. Im Gegenteil, es ist für das Petitionskomitee ein weiteres Indiz, dass das Kindswohl und die Kindsentwicklung zu Gunsten einer gefährdeten Minderheit zurückgestellt werden.


Die Massnahme ist völlig einseitig ausgerichtet auf die Reduktion der Übertragung, ohne dass klar ist, ob sie überhaupt einen Beitrag dazu leistet. Das BAG hat am 3. Februar 2021 verdeutlicht, dass das Maskentragen bei kleinen Kindern keinen Sinn machen würde, weil sie sich ständig ins Gesicht greifen und sich selber und andere nicht wirklich schützen. Das deckt sich auch mit den Erfahrungen von Yasmine Bourgeois, Stadtzürcher FDP-Gemeinderätin und Primarlehrerin. «Die meisten nesteln die ganze Zeit mit den Fingern an der Maske herum. Ich bin nicht grundsätzlich gegen das Maskentragen, stelle aber den Nutzen in der Mittelstufe klar in Frage». Im Gesamtkontext spielen die Primarschulen in Bezug auf die Ausbreitung der Infektion eine untergeordnete Rolle, was beweist, dass die Massnahme weder verhältnismässig noch zweckmässig ist. Hinzu kommt, dass die Kinder zwar Masken im Schulzimmer tragen, aber sobald die Schulglocke klingelt, diese wieder ausziehen und in den Mülleimer werfen (dürfen).


«Kinder sind wegen der Pandemie bereits genug bestraft», sagt Nina Fehr Düsel, SVP Kantonsrätin und Juristin. «Wenn sie nun auch noch Masken in der Schule tragen müssen, mutet man ihnen zu viel zu. Viele Kinder klagen über Müdigkeit, Übelkeit und Kopfschmerzen, das führt zu Konzentrations- und Lernschwierigkeiten. Bei dem unbegründeten Eingriff in den Schulalltag werden die möglichen gesundheitlichen und psychischen Folgen komplett ausseracht gelassen.» Sämtliche bisherigen Massnahmen wurden damit begründet, nicht an die Kapazitätsgrenzen der Intensivstationen zu gelangen. Andererseits werden die besorgniserregenden Anzeichen und Hinweise aus dem Bereich (Kinder-) Psychiatrie und Psychologie ignoriert. Wir finden es stossend und inakzeptabel, dass auf Stufe Bund, Kanton Zürich und Gemeinden mit allen Mitteln prioritär eine legitime Minderheit geschützt wird, während man gleichzeitig die Gesundheit und Zukunft der Mehrheit riskiert.


Wir fordern deshalb von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, die Maskenpflicht für Kinder unter 12 Jahren im Kanton Zürich sofort aufzuheben.



Petitionskomitee

c/o Andrina Trachsel

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